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für liberale aller parteien – und für eine freiheit, die weiterdenkt.
ævum behandelt vier Themen in vier Ausgaben im Jahr – als Einladung zum Denken, zum Schreiben, zum Streiten. Jede Woche erscheint ein neuer Text.
In einer Zeit, in der der Liberalismus vielfach für tot erklärt wird – von Rechten, Linken, Enttäuschten – wollen wir ihn nicht bloß verteidigen, sondern neu befragen. Nicht mit alten Antworten, sondern mit neuen Fragen.
Was bleibt von der Idee individueller Freiheit, rechtlicher Gleichheit, politischer Offenheit? Warum wirkt das liberale Vokabular erschöpft – und wie könnte es klingen, wenn wir es neu buchstabieren? Was tun mit einer Ideologie, die sich in den letzten Jahrzehnten ein wenig selbst verloren hat?
Wir glauben: Genau jetzt ist dieser Moment gekommen, in dem sich eine Entscheidung aufdrängt – für den Liberalismus und für jene, die an ihn glauben, auch wenn sie ihm gerade nicht alles glauben können.
Deshalb bringen wir hier die interessantesten liberalen Stimmen der Gegenwart zusammen – und solche, die es werden könnten. Bekannte Autorinnen und kluge Newcomer, Analysen und Essays, Debatten und Rezensionen, auch aus dem Ausland. Was sie eint, ist der Versuch, den Liberalismus nicht bloß zu retten, sondern weiterzudenken. Mit Lust an der Kritik, ohne Angst vor Widerspruch. Für einen Liberalismus, der Partei ergreift: für die Freiheit – und für sich selbst.



